Le Cotidien., The songs of Brooklyn

Bye, Bye, Bye

IMG_0259Nas’ Deli, y’all.

Nach einem Jahr nehmen wir Abschied von Crown Heights. Es war eine Freude, aber wir ziehen jetzt nach Park Slope. Ich weiß, laaangweilig. Aber eben auch näher bei der U-Bahn. Hey wir sind nicht aus der Welt, nur 40 Minuten auf den B65 Bus warten, und eine Stunde später bin ich wieder bei dir, Nostrand Avenue.

Nirgendwo liegen mehr Hühnerknochen auf der Straße als in Crown Heights. Nirgendwo tanzen mehr Kinder auf den Straßen, gibt es mehr block parties, Haare im Abverkauf oder Autoalarmanlagen.

Aber das beste hier, und ich wiederhole mich, ist die Musik. Jetzt, wo es wieder warm ist, fahren die Autos mit offenen Fenstern, und ich kann endlich wieder die Musik daraus hören, weil vor unserem Haus eine Ampel ist. Ich glaube, es gibt keine Ort auf der Welt, wo mehr Hip Hop ist, als hier. Überall anders wäre ich schwer genervt, wenn ich so viel Musik mithören musste. Aber hier ist es eine Ehre. Wie oft ich schon Lieblingslieder aus fremden Karren gehört habe, ich weiß es nicht. Als ich 2009 in Lissabon gelebt habe, habe ich in einer Fußgängerzone mit Touristenfallen gewohnt. Jeden Tag kamen die gleichen Straßenmusiker, in der Rotation. Mein Lieblingsteil war der Piccoloflötenspieler, der Greensleeves gespielt hat. Ich meine, die Piccoloflöte ist ein Werk des Teufels, oder?  Mir kommt heute noch das Grausen. Nicht hier. Oder, wer hört andernorts regelmäßig auf der Straße Curtis Mayfield, Erykah Badu oder Jay-Z?

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Für den Abschied habe ich ein paar Impressionen eines Wintertags in Crown Heights ausgegraben.

Sing it, Stevie.

I wear the crown, you wear the crown. So proud to say, that we all wear the crown. Get down!

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