New York

Wie im richtigen Leben

moVor allem über Instagram, die Frick Collection und Tränen.

Ich war Mitte August mit meiner Mutter in der Frick Collection, und mir ist ein Licht aufgegangen. Wer umgibt sich nicht gerne mit schönen Dingen? Mal schnell beim Großbürger/Industriellen/Adel in der Villa vorbeischauen, beruhigt, lenkt ab, unterhält. On- oder Offline. Hallo Mister Frick.

In New York begegnet man schnell den Gründungsvätern der Stadt, kaum ein Magnat ohne ein eigenes Imperium/Hochaus/Hotel/Museum/Fernsehsender.

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Kolumne, Wie ist das?

Wie ist das?

04000012Einen Doorman haben.

Der Doorman weiß alles. Er weiß am besten, wie viele Stunden man am Tag arbeitet, er ist eifersüchtig, wenn man unter der Woche einen Tag frei hat, und sagt: “you should be at the beach”. Er bemitleidet einen, wenn man an einem Amerikanischen Feiertag arbeiten geht, weil man Journaldienst (–Journaldienst übrigens ist ein Wort, an dem man merkt, dass man doch noch nicht so gut Englisch kann. Stand-by. Naja. Stand-by ist noch nicht amtsdeutsch genug) hat, und das, obwohl der Doorman selbst ja auch arbeiten muss – “Someone’s gotta do it”.

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